Wer die Zeichen der Leitpfosten zu deuten versteht, weiß nicht nur, wann er die Nebelschlussleuchte einschalten darf. (Foto: © TÜV Rheinland AG)

Nebelschlussleuchte: Wann einschalten?

Nebelschlussleuchten dürfen nur bei Nebel und einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden. Der TÜV weiß Rat.

Die kalte, nasse und neblige Jahreszeit steht vor der Tür. Wer jetzt viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte wissen, welche Zusatzleuchten, er bei welchen Witterungsverhältnissen einschalten muss oder darf.

Wichtig: Die Nebelschlussleuchte darf nur bei starkem Nebel eingeschaltet werden!Die Nebelschlussleuchte kann für gute Orientierung auf der Straße sorgen. Aber TÜV Rheinland warnt: Während der Nebelscheinwerfer bei jeglicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schnee und Regen eingeschaltet werden darf, gilt das für die Nebelschlussleuchte nicht. Sie darf ausdrücklich nur bei starkem Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden. Zu groß ist sonst die Gefahr, andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Doch wie kann der Fahrende feststellen, ob die Sichtweite bei unter 50 Metern liegt? Laut TÜV Rheinland können die Leitpfosten am Straßenrand dabei helfen: Ist der nächstgelegene Leitpfosten nicht zu erkennen, liegt die Sichtweite bei unter 50 Metern. Bei dieser Wetterlage darf der Wagen auch nicht schneller als Tempo 50 fahren.

Leitpfosten lesen lernen

Fahrerinnen und Fahrer sollten nun nicht versuchen, dicht auf das vor ihnen fahrende Fahrzeug aufzufahren, um sich an dessen Rückleuchten zu orientieren. Vielmehr sei es wichtig, Abstand zu halten und die Geschwindigkeit zu drosseln.

Von den Leitpfosten können Autofahrer laut TÜV Rheinland noch weitere hilfreiche Informationen ablesen: Stehen sie an der rechten Straßenseite sind ihre Rückstrahler eckig, stehen sie links, dann rund. Sind sie orange, dann weisen sie auf eine Ausfahrt oder Einmündung hin, sind sie mit einem blauen Reflektor versehen, dann warnen sie vor Wildwechsel.

Text: / handwerksblatt.de

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