Ist hier wirklich alles dicht? Wie Luft-Leckagen bewertet und behoben werden können, will eine aktuelle Publikation erhellen.

Ist hier wirklich alles dicht? Wie Luft-Leckagen bewertet und behoben werden können, will eine aktuelle Publikation erhellen. (Foto: © martinfredy/123RF.com)

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Auf der Suche nach der primären Leckage

Luft-Leckagen sind nicht immer einfach zu bewerten und zu beheben. Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen hat jetzt eine kostenlose Publikation mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht.

An einer Stelle einer Gebäudehülle, beispielsweise einer Steckdose, die dicht sein sollte, strömt Luft durch: Fachleute sprechen hier von einem Leck oder einer Leckage. Doch liegt die Ursache für dieses Leck wirklich an dieser Stelle oder ist sie tiefer im Bauteil verborgen?

Herauszufinden, ob es sich um eine primäre, sekundäre oder tertiäre Leckage handelt und wie diese zu beheben ist, kann aufwändig sein. Doch nur eindeutige Ergebnisse können sicherstellen, ob ein Gebäude die angestrebten Klimaschutzziele erreicht oder ob es gar abgerissen werden muss.

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Handlungsempfehlung für die Praxis

Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB e. V.) will Baupraktikern den Umgang mit Bau-Leckagen erleichtern. Der Forschungsbericht "Bewertung von Fehlstellen in Luftdichtheitsebenen – Handlungsempfehlung für Baupraktiker" unterscheidet zwischen geplanten und ungewollten Leckagen, nennt Beispiele für primäre, sekundäre und tertiäre Lecks, gibt Tipps, wie Experten sie orten, einschätzen und beheben können.

Die Publikation können Interessierte kostenlos von der Seite des Fachverbandes herunterladen.

Text: / handwerksblatt.de

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