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Handwerk: Mobile Berufsorientierung in der Pfalz

Kommen die Jugendlichen nicht zum Handwerk, dann kommt das Handwerk zu ihnen: Die Handwerkskammer der Pfalz hat jetzt ein Berufsorientierungsmobil, kurz Bomo, und wirbt damit bei Schulen und in Fußgängerzonen für die duale Ausbildung.

Die Handwerkskammer der Pfalz wirbt ab sofort auch mit einem Berufsorientierungsmobil, kurz Bomo, für eine Ausbildung und Karriere im Handwerk. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat das Bomo persönlich eingeweiht. Mit dem Kleinbus soll auf Schulhöfen und in Fußgängerzonen auf die Chancen einer dualen Ausbildung im Handwerk aufmerksam gemacht werden.

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (2.v.l.) hat das Bomo persönlich eingeweiht. Foto: © HWK der PfalzDie rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (2.v.l.) hat das Bomo persönlich eingeweiht. Foto: © HWK der Pfalz

"Handwerk ist modern, digital und innovativ. Dieses Bild wollen wir mit unseren gemeinsamen Aktivitäten vermitteln. Junge Menschen können Handwerksberufe praktisch erleben und ausprobieren: zum Beispiel virtuell schweißen oder ein Auto lackieren", sagte Schmitt.

Berufsorientierung lebe von praktischen Erfahrungen, so die Ministerin. Junge Menschen müssten auf der Suche nach ihrem passenden Berufsfeld praktische Erfahrungen sammeln.

FinanzierungDas Berufsorientierungsmobil (Bomo) wurde vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz mit Mitteln des Corona-Sondervermögens in Höhe von rund 65.000 Euro unterstützt.

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Gerade im Bereich der Klimatechnologien brauche das Handwerk viele Fachkräfte. "Wer ganz praktisch – fünf Tage pro Woche – etwas für das Klima tun möchte, sollte über eine Ausbildung zum Klimahandwerker nachdenken", betonte Schmitt und verwies auf die Kampagne #Klimahandwerk.

Der neue, vom Wirtschaftsministerium geförderte Kleinbus bietet viele Möglichkeiten, digitales Handwerk zu zeigen und Berufsbilder durch spannende Mitmachaktionen anschaulich zu machen, sagte Dr. Till Mischler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz. "So können wir Jugendliche vor Ort auf Ausbildungsmessen, in den Innenstädten und auf Schulhöfen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen."

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

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Text: / handwerksblatt.de

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