Glückwünsche und Anerkennung im Namen der HWK überbrachten Kammerpräsident Rudi Müller (l.), Kreishandwerksmeister Gerd Benzmüller sowie HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf (r.) dem ehemaligen HWK-Vollversammlungsmitglied und Arbeitnehmer-Vizepräsidenten Josef Reinert.

Glückwünsche und Anerkennung im Namen der HWK überbrachten Kammerpräsident Rudi Müller (l.), Kreishandwerksmeister Gerd Benzmüller sowie HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf (r.) dem ehemaligen HWK-Vollversammlungsmitglied und Arbeitnehmer-Vizepräsidenten Josef Reinert. (Foto: © Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion)

Hohe Auszeichnung für Josef Reinert aus Wiltingen

Josef Reinert bekam das Bundesverdienstkreuz für sein Engagement im Handwerk verliehen. Ausbildungsqualität ist seine Herzensangelegenheit.

Josef Reinert hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Kammerpräsident Rudi Müller, Kreishandwerksmeister Gerd Benzmüller und Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf waren dabei, als der Geehrte die Auszeichnung aus der Hand des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, entgegennahm.

Große Verdienste um das Handwerk

Josef Reinert aus Wiltingen hat sich insbesondere im berufsständischen Bereich bleibende Verdienste erworben. So wurde er 1989 als Arbeitnehmervertreter in die Vollversammlung der Handwerkskammer gewählt und nahm zeitgleich auch als Vizepräsident einen Sitz im Vorstand der Kammer ein. Insgesamt 25 Jahre engagierte er sich in diesen Positionen in der handwerklichen Selbstverwaltung und trat für deren nachhaltige Förderung ein.

Den in der Handwerkskammer vollzogenen Prozess der Umstrukturierung zu einer anerkannten Dienstleistungseinrichtung für die Arbeitnehmerschaft und die Handwerksbetriebe hat der 69-Jährige maßgeblich mitgeprägt. Besonders die qualifizierte Aus- und Weiterbildung, verbesserte Arbeitsbedingungen und die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region standen im Vordergrund seines Handelns.

Zahlreiche Ehrenämter

Von 1990 bis 2013 gehörte er dem Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer an, wo er maßgeblich die Berufsbildungsarbeit mitprägte. Dies betraf beispielsweise vielfältige Initiativen zur Förderung lernbeeinträchtigter und benachteiligter Jugendlicher im Rahmen von Bildungsmaßnahmen der Arbeitsverwaltung sowie die Einrichtung eines breiteren Bildungsangebotes für diesen Personenkreis. Daneben engagierte sich Josef Reinert auch im sozialrechtlichen
Bereich. So gehörte er von 1993 dem Vorstand der Innungskrankenkasse (IKK) an.

Nach der Fusion der IKK Trier mit der IKK Koblenz rückte er in den Vorstand der daraus gebildeten IKK Rheinland-Pfalz Nord nach. Auch in der Gewerkschaftsarbeit brachte er sich ein. So wurde er 1989 in den Kreisverband der IG Bauen-Agrar-Umwelt gewählt und war ab 1990 stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Saarburg. Ebenso gehörte Josef Reinert zehn Jahre dem Vorstand des Bezirksverbandes an und war Mitglied der örtlichen Tarifkommission des Bauhauptgewerbes.

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Text: / handwerksblatt.de

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