Mit dem E-Auto auch im Winter mobil bleiben: Der ADAC verrät, wie es geht. (Foto: © welcomia/123RF.com)

Auch im Winter e-mobil bleiben

Der ADAC gibt Ratschläge, wie Elektroautos und E-Scooter auch im Winter gute Leistung bringen.

Längere Ladezeiten, Reichweitenverlust: Halter von Elektroautos und E-Scootern kennen die Herausforderungen im Winter. Der ADAC verrät, wie sie sich meistern lassen. Um bis zu 50 Prozent kann die Reichweite eines Elektroautos laut ADAC im Winter sinken, denn Lüftung und Beleuchtung brauchen mehr Akkustrom als im Sommer ebenso wie die Heizungen für Innenraum, Heck- und Frontscheibe sowie Sitze und Lenkrad. Der Tipp von den Experten: unbedingt Reichweitenreserve einplanen und bereits während des Ladens heizen, denn dann kommt die Energie dafür über das Ladekabel und nicht aus der Autobatterie.

Der ADAC rät zudem beim Anfahren des E-Autos in den Eco-Modus zu schalten, da dann nur geringere Kraft auf die Räder übertragen wird. So kommt das Auto günstiger und besser vom Fleck, da der direkte Drehmoment bei Stromern im Winter problematisch sein kann.

Umsichtig fahren und bremsen

E-Scooter sollten laut ADAC möglichst in beheizten Räumen geladen werden, weil auch hier die Reichweite des Akkus bei Kälte sinkt. Um auf glatter oder nasser Fahrbahn nicht wegzurutschen, raten die Experten dazu eine niedrigere Geschwindigkeitsstufe oder Antriebsunterstützung vorzuwählen. Für noch besseren Grip können die Fahrer zusätzlich etwas Luft aus den Reifen lassen.

Allgemein empfiehlt der ADAC das Fahren und die Geschwindigkeit auf die Straßen- und Wetterverhältnisse anzupassen und den verlängerten Bremsweg einzukalkulieren. So sollte die Vorderradbremse wohl dosiert und auf Glatteis gar nicht eingesetzt werden.

Quelle: ADAC

Text: / handwerksblatt.de

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