Der Jeep Renegade 4xe Trailhawk.

Der Jeep Renegade 4xe Trailhawk. (Foto: ┬ę Jeep)

Ein Renegade mit elektrischer Unterst├╝tzung

Mobilit├Ąt - Pkw

Jeep:: Auch Gela╠łndega╠łnger wollen sauberer werden. Die Amerikaner schicken daher ihre Offroader in einer Hybridversion los.

Vor einem Jahr feierte er Premiere auf dem deutschen Markt, der Jeep Renegade 4xe. Zusammen mit dem zeitgleich pra╠łsentierten Jeep Compass 4xe handelt es sich um die ersten Plug-in-Hybriden, die die amerikanische Marke hierzulande pra╠łsentierte. Unter der Haube schlummert neben einem Verbrenner noch ein Elektromotor, der laut NEFZ eine emissionsfreie Fahrt von bis zu 50 Kilometern ermo╠łglicht.

Abstimmung der Motoren nicht optimal

Jeep hat in seinen Modellen einen 1,3-Liter starken Benzinmotor mit einem 44 kW/60 PS starken Elektromotor kombiniert. Ka╠łufer ko╠łnnen dabei zwischen einem Benziner mit 96 kW/130 PS oder mit 132 kW/188 PS wa╠łhlen. Die Fahrzeuge kommen dann mit dem kleinen Motor auf eine Systemleistung von 140 kW/180 PS oder in der großen Ausfu╠łhrung auf 177 kW/240 PS. 250 Newtonmeter bietet der Elektromotor, der den Wagen auf maximal 130 km/h beschleunigt, wenn im reinen E-Modus gefahren wird, in der Hybrid-Fahrweise schafft der Renegade Tempo 200.

In der Praxis zeigt sich allerdings, dass die Unterstu╠łtzung des Benziners durch den E-Motor nicht wirklich fein abgestimmt ist. Sobald der E-Motor unterstu╠łtzen will, ruckelt der Wagen, das gleiche passiert, wenn er seine Leistung zuru╠łcknimmt. Wer in solchen Momenten Gas gibt, kann das etwas u╠łbersteuern aber trotzdem nicht ganz ausblenden, auch wenn es sich immer nur kurzfristig bemerkbar macht.

Frühe Tankstopps erforderlich

Wer zudem flott unterwegs sein mo╠łchte, darf auch alle 300 Kilometer an die Zapfsa╠łule fahren. Denn erstens kommt bei Topgeschwindigkeiten der Verbrauch in den zweistelligen Bereich und bei gerade mal 36,5 Liter sind auf langen Autobahnfahrten fru╠łhzeitige Tankstopps erforderlich. Der kleine Tank ist eine Hommage an die Batterie – er wurde gegenu╠łber dem sonst u╠łblichen 48-Liter-Tank kleiner gemacht, um etwas das Batteriegewicht zu kompensieren.

Im Stadtverkehr und bei genu╠łgsamer Beta╠łtigung des Gaspedals liegt der Verbrauch deutlich niedriger. Jeep gibt den Verbrauch bei 2,0 Litern an, aber in der Praxis wird selten auch die "2" vorne stehen. Hier kommt es darauf an, wie sehr der Fahrer auch auf Stromantrieb setzt und das Gaspedal entsprechend behutsam bedient.

E-Save, Electric oder Hybrid

Die Batterie hat u╠łbrigens eine Kapazita╠łt von 11,4 Kilowattstunden, die sich problemlos an einer heimischen Steckdose oder einer Wallbox aufladen la╠łsst. Auch beim Fahren la╠łsst sich die Batterie laden: Im Modus E- Save fa╠łhrt der Jeep nur mit Verbrenner, die durch Rekuperation gewonnene Energie la╠łdt die Batterie. E-Save ist neben Electric (nur Strom) und Hybrid einer von drei Fahrmodi.

U╠łppig ist er mit Assistenzsystemen bestu╠łckt. Hier gibt es das Stelldichein der u╠łblichen Funktionen inklusive Forward Collision Warning, Spurhalte-Assistent, intelligenter Tempomat, Verkehrszeichenerkennung und Einparksensoren ebenso wie Totwinkel-Assistent und eine Mu╠łdigkeitserkennung. Im Gefahrenfall gehen die Warnto╠łne durch und durch. Wichtig ist, dass der Hybrid grundsa╠łtzlich mit dem Automatik-Getriebe gekoppelt ist. Wer Schaltwagen haben mo╠łchte, muss dann auf einen reinen Benziner oder reinen Diesel umsteigen.

Der Testwagen selbst kommt in der "Trailhawk"-Version, die noch einmal gesondert fu╠łr das Gela╠łnde ausgelegt ist und die ho╠łchste Ausstattungsstufe darstellt. Hier gibt es auch Ledersitze mit Na╠łhten, eine Edel-Kenwood-Anlage sowie ein Schiebedach. Damit bietet der Renegade einen edlen Komfort, mit dem sich auch in schwerem Gela╠łnde gut vorankommen la╠łsst. Der Renegade fa╠łngt in der Trailhawk-Edition bei 35.798 Euro netto an, in der gu╠łnstigsten Version als Benziner mit 88 kW/120PS-Motor startet der Jeep Renegade bei 18.361 Euro.

Text: / handwerksblatt.de

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