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Wettbewerb startsocial: Ehrenamt wird belohnt

Der Wettbewerb startsocial fördert ehrenamtliches Engagement durch Beratung. Bis zum 7. Juli können sich soziale Initiativen für ein Beratungsstipendium bewerben. 

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Ehrenamt ist Ehrensache
Erfahrene Berater wollen soziale Initiativen kostenlos beraten. Foto: © startsocial
Erfahrene Berater wollen soziale Initiativen kostenlos beraten.

Alle, die ein soziales Problem mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken, können sich bei dem Wettbewerb startsocial bewerben. Das können zum Beispiel Projekte sein, die sich für mehr soziale Gerechtigkeit, bessere Bildungschancen, gesellschaftliche Integration und Teilhabe oder stabile demokratische Strukturen einsetzen.

Jeder Bewerber erhält dann Feedbacks mit Anregungen zur Weiterentwicklung von unabhängigen Juroren. Der bundesweite Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Motto: Hilfe für Helfer

Die Initiative startsocial will den Ehrenamtlichen erfahrene Fach- und Führungskräfte vermitteln, die den sozialen Initiativen unter dem Motto "Hilfe für Helfer" ehrenamtlich über vier Monate mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Mittelpunkt stehe nicht die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte, sondern der systematische Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. "Durch individuelle Beratung helfen sie bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung von Organisationen, Projekten und Ideen", heißt es.

Zusätzlich will startsocial die geförderten Initiativen mit Netzwerkveranstaltungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und kostenlosen Beratungsangeboten unterstützen – auch über das Stipendium hinaus.

Ehrung im Sommer 2020 in Berlin

Die 25 überzeugendsten Initiativen werden im Sommer 2020 in Berlin feierlich geehrt. Sieben von ihnen erhalten dort zusätzlich Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro.

Den Wettbewerb gibt es schon seit 2001, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist seit 2005 Schirmherrin und lud in den vergangenen Jahren immer zur Preisverleihung ins Bundeskanzleramt ein, berichten die Initiatoren. Außerdem habe sie seither immer einen Sonderpreis vergeben.

Die Idee zu startsocial entstand im Jahr 2000 in Vorbereitung auf das Internationale Jahr der Freiwilligen 2001. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder diskutierte mit verschiedenen Unternehmen die Frage, wie man dem sozialen Engagement neue Impulse geben kann. Als Antwort rief McKinsey & Company unter Federführung von Dr. Dieter Düsedau gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft startsocial ins Leben. 2001 fand der erste bundesweite Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundeskanzlers statt.  2003 wurde der Verein startsocial e.V. gegründet. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm nach ihrem Amtsantritt 2005 die Schirmherrschaft für startsocial. Aktuelle Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, Atos, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company. Quelle: startsocial

Text: Kirsten Freund
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