Die meisten Beschäftigten auf dem Bau wissen, wie gefährlich UV-Strahlung sein kann. Doch Sonnencreme oder lange Kleidung finden sie wenig praktikabel.

Die meisten Beschäftigten auf dem Bau wissen, wie gefährlich UV-Strahlung sein kann. Doch Sonnencreme oder lange Kleidung finden sie wenig praktikabel. (Foto: © BG Bau/Thomas Lucks)

Gefahr erkannt, aber nicht gebannt

Betriebsführung

Fast alle Beschäftigten auf dem Bau kennen die Gefahren von UV-Strahlung, wünschen sich aber praktikablere Lösungen. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

Entweder fehlt die Zeit zum Eincremen oder an der eingecremten Haut bleiben Staub und Dreck kleben: Viele Beschäftigte, die auf Baustellen arbeiten, wünschen sich einen Sonnenschutz, der praxistauglicher ist. Das ergab eine Umfrage der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG).

Befragt wurden etwa 2.500 Beschäftigte in der Bauwirtschaft und den baunahen Dienstleistungen. 96 Prozent von ihnen wussten um die Gefahren von UV-Strahlung und 85 Prozent gaben an, sie fänden den Sonnenschutz bei Arbeiten unter freiem Himmel wichtig. Und immerhin 60 Prozent der Befragten nutzten Sonnencremes – trotz aller Vorbehalte. Aber nur gut 15 Prozent trägt lange Kleidung, denn darunter wird es den meisten zu heiß.

Funktionsshirt mit UV-Schutz kühlt die Haut

Vor den persönlichen Maßnahmen wie Kleidung und Sonnencreme sollten zudem technische und organisatorische zum Einsatz kommen, doch nur 21 Prozent der Unternehmen stellen Sonnensegel, -schirme oder ähnliche Abdeckungen zur Verfügung, wie die Befragung ergab.

Die BG BAU weist darauf hin, dass sie die Anschaffung solcher und ähnlicher Schutzmaßnahmen bezuschusst. Arbeitsschutzprämien gibt es etwa auch für den Kauf von Funktionsshirts mit UV-Schutz, die nicht nur vor schädlicher Strahlung schützen, sondern zudem die Haut kühlen. Weitere Informationen zum Thema sowie Links zu Arbeitsschutzprämien gibt es auf einer Website der BG BAU und in einem Video.

Quelle: BG BAU

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Text: / handwerksblatt.de

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