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HWK Koblenz | September 2025
Kunststoffrohre: Leitungen der Zukunft?
Die Schweißtechnische Lehranstalt der HwK Koblenz lädt am 12. September zu einem Branchenaustausch über den Einsatz von Kunststoffrohrleitungen ein.
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Vorlesen:
Mai 2006
Managementfehler sind die häufigste Insolvenzursache. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des INDat-Report unter den 30 führenden Insolvenzkanzleien in Deutschland. In der aktuellen Ausgabe erläutern die Insolvenzverwalter die zehn häufigsten Fehler in den Chefetagen.
Die Insolvenzverwalter, die die zuständigen Amtsgerichte einsetzen, prüfen bei jedem insolventen Unternehmen, ob die Chance auf Rettung besteht oder eine Schließung unumgänglich ist. Um diese Entscheidung über Fortführung, Sanierung oder Abwicklung treffen zu können, untersuchen sie alle Ursachen, die das Unternehmen in diese bedrohliche Schieflage gebracht haben.
Einer der am meisten genannten Irrtümer, dem die Insolvenzverwalter begegnen, ist der zu spät gestellte Insolvenzantrag. Die seit 1999 in Kraft getretene Insolvenzordnung bietet einige Instrumente, die eine Sanierung in der Insolvenz organisieren. Der in der Insolvenzordnung verankerte Insolvenzgrund "drohende Zahlungsunfähigkeit" soll dem Unternehmen den Anreiz bieten, die Krise als Chance zu begreifen. Ein frühzeitig gestellter Insolvenzantrag erhöht nach Meinung der Insolvenzspezialisten deutlich die Chance auf Rettung des Unternehmens und der Arbeitsplätze. In diesem Punkt hat es nach der Erfahrung der Insolvenzverwalter bei den Unternehmen aber bisher kein Umdenken gegeben.
Nachweislich führen immer mehrere Faktoren in die Krise. Dennoch haben viele vermeintliche externe Einflüsse – wie eine Branchenkrise oder das Wegbrechen von Großkunden – auch ihren Ursprung in der falschen Strategie, für die die lenkenden Manager verantwortlich zeichnen.
Die Insolvenzverwalter wollen mit ihrer Aufstellung der zehn häufigsten Managementfehler übrigens nicht mit dem Finger auf die Unternehmer zeigen. "Vielmehr geht es darum, bei der Aufdeckung der Managementfehler Erkenntnisse zu gewinnen, die über den Einzelfallhinaus für die am Wirtschaftsleben beteiligten von Interesse sind"; sagt Rechtsanwältin Bettina E. Breitenbücher. Krisen sollten als Chance genutzt werden. Und aus Fehlern anderer könne man schließlich auch lernen.
Die öffentliche Hand zahlt oft spät, große Unternehmen manchmal gar nicht und einige skrupellose Privatkunden lassen die Handwerksbetriebe an der langen Hand verhungern. Wie kommen Sie an Ihr Geld? In unserem Themen-Special "Rechnungen - Darauf kommt es an" bekommen Sie wichtige Tipps zum Thema.
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