Welche Faktoren führen dazu, dass Beschäftigte sich psychisch belastet fühlen und wie lässt sich die Belastung richtig einordnen? Eine Broschüre der DGUV will Betriebsinhaber bei der Einschätzung unterstützen.

Welche Faktoren führen dazu, dass Beschäftigte sich psychisch belastet fühlen und wie lässt sich die Belastung richtig einordnen? Eine Broschüre der DGUV will Betriebsinhaber bei der Einschätzung unterstützen. (Foto: © xalanx/123RF.com)

Wie belastend ist die Arbeit?

Eine Broschüre der DGUV soll Betriebsinhaber dabei unterstützen, die psychische Belastung der Arbeit im Unternehmen richtig zu ermitteln und zu beurteilen.

Betriebsinhaber wissen: Zu einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung gehört es auch zu ermitteln, inwiefern eine bestimmte Arbeit im Betrieb die Beschäftigten psychisch belasten kann, um dann gezielt Abhilfe zu schaffen.

Doch wie lässt sich eine solche psychische Belastung richtig ermitteln und beurteilen? Wer sich damit schwertut, kann zu einer Publikation der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) greifen. "Psychische Belastung – der Schritt der Risikobeurteilung" kann von der Website der DGUV kostenlos heruntergeladen oder dort kostenpflichtig bestellt werden.

Welche Methoden sind für den eigenen Betrieb geeignet?

Die Broschüre erläutert, wie Betriebsinhaber mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen, Beobachtungsinterviews oder anderen Techniken die psychische Belastung ermitteln können, beschreibt Vor- und Nachteile der Methoden und gibt Tipps, wie sich psychische Belastungen beurteilen lassen. Anwendungsbeispiele und Praxistipps sollen den Einsatz im Betrieb erleichtern.

Auch Zitate aus aktuellen Studien und Hinweise auf weiterführende Literatur fehlen nicht. Die Broschüre umfasst 32 Seiten und ist im August 2019 erschienen.

Link zur BroschüreHier können Sie die Broschüre der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) kostenlos herunterladen.

Quelle: DGUV

 

Text: / handwerksblatt.de

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