Ministerpr├Ąsident Dietmar Woidke (M.) mit Teilnehmern des "Spitzengespr├Ąchs Schule".

Ministerpr├Ąsident Dietmar Woidke (M.) mit Teilnehmern des "Spitzengespr├Ąchs Schule". (Foto: ┬ę Staatskanzlei/Volker Tanner)

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Brandenburg: Bessere berufliche Orientierung

Bei einem "Spitzengespr├Ąch Schule" diskutierten Vertreter der Landesregierung mit Experten aus Wirtschaft und Bildung ├╝ber Wege zur Verbesserung der beruflichen Ausbildung.

An dem Treffen nahmen fu╠łhrende Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammern, der Vereinigung der Unternehmensverba╠łnde in Berlin und Brandenburg e.V., der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, von dem "Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft in Brandenburg e. V." sowie dem Bildungsberatungsunternehmen kobra.net gGmbH teil. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten: Die Berufliche Orientierung fu╠łr junge Menschen muss weiter ausgebaut werden und die berufliche Ausbildung gesta╠łrkt werden. Diesem Ziel soll auch die Weiterentwicklung der Oberschulen dienen.

Ministerpräsident Woidke setzt auf praxisnahe Ansätze

Der Gastgeber des Treffens, Brandenburgs Ministerpra╠łsident Dietmar Woidke (SPD), sagte zum Auftakt: "Wir wollen die Schulabga╠łngerinnen und Schulabga╠łnger auf ihrem beruflichen Lebensweg unterstu╠łtzen und den Betrieben passgenauen Arbeits- und Fachkra╠łftenachwuchs sichern. Das ist zum Nutzen aller: der jungen Frauen und Ma╠łnner und unserer Betriebe. Zugleich wollen wir klarmachen: Beruflicher Erfolg und ein erfu╠łllender Beruf setzen nicht unbedingt das Abitur voraus. Auch die duale berufliche Ausbildung zum Beispiel in einem Handwerksberuf bietet beste Berufschancen in der Heimat Brandenburg." Der Austausch mit Praktikerinnen und Praktikern sei enorm wichtig, so Woidke, um gemeinsam Schritte zu gehen, die auf die Bedu╠łrfnisse aller optimal zugeschnitten sind. "Das ist von großer Bedeutung fu╠łr Brandenburgs weitere wirtschaftliche Entwicklung."

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Themen des Spitzentreffens waren unter anderem die Weiterentwicklung der Oberschulen, Voraussetzungen fu╠łr einen gelingenden Eintritt in die betriebliche Ausbildung, Handlungsansa╠łtze zur Sta╠łrkung der Ausbildungsfa╠łhigkeit, Schulferienpraktika im Handwerk sowie unterstu╠łtzende Systeme in der Beruflichen Orientierung. Zur Fo╠łrderung der Beruflichen Orientierung stellt das Land – mit Unterstu╠łtzung von Bundesmitteln, Mitteln der Agentur fu╠łr Arbeit und des ESF – im Jahr 2024 insgesamt mehr als 12 Millionen Euro bereit.Zitat"Die duale Ausbildung ist der Lebensweg der Zukunft." Corina Reifenstein, Pra╠łsidentin der Handwerkskammer Cottbus

Fu╠łr den Handwerkskammertag Land Brandenburg betonte die Pra╠łsidentin der Handwerkskammer Cottbus, Corina Reifenstein: "Die duale Ausbildung ist der Lebensweg der Zukunft. Gerade das Handwerk bietet ausgezeichnete Perspektiven. Je mehr Jugendliche wa╠łhrend der Schulzeit praktische Erfahrungen mit dem Handwerk sammeln, desto ho╠łher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach dem Schulabschluss eine duale Ausbildung beginnen. Uns muss es noch besser gelingen, den U╠łbergang von Schule und Beruf zu unterstu╠łtzen. Notwendig sind eine verpflichtende Berufsorientierung in allen Schulformen sowie Berufspraktika auch in unseren Handwerksbetrieben. Gerade Praktika ermo╠łglichen fru╠łhzeitige Einblicke in verschiedene Berufsfelder und helfen, Interessen und Sta╠łrken besser zu erkennen und eine fundierte berufliche Orientierung zu entwickeln. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kammern und Betrieben kann helfen, den U╠łbergang ins Berufsleben erfolgreich zu gestalten."

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Text: / handwerksblatt.de

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