Ein neuer Service erkennt schadhafte Apps auf dem Diensthandy.

Ein neuer Service erkennt schadhafte Apps auf dem Diensthandy. (Foto: © anyaberkut/123RF.com)

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KI-gestützter Schutz für Diensthandys

Betriebsführung

Mit einem neuen Angebot für Geschäftskunden unterstützt die Telekom Nutzer bei der Abwehr von Angriffen auf Handys und Tablets.

Apps sind ein Sicherheitsrisiko für das Diensthandy. Daten, die bei der Nutzung von Apps ungesichert sind oder schwach verschlüsselt sind, können von Hackern abgefangen werden. Diese schleusen dann Viren, Trojaner oder Erpresser-Software ins Firmennetz ein. Das Angebot Appvisory Secure App Check der Telekom prüft Anwendungen automatisch auf Sicherheit und Datenschutz. Eine durch künstliche Intelligenz (KI) gestützte Technologie scannt Apps vor und nach der Installation auf Schwachstellen.

Infektionen im Firmennetz verhindern

Der Service erkennt schadhafte Apps, bevor sie aufs Gerät und damit ins Firmennetz kommen. Unternehmen finden so schneller Sicherheitslücken. Darüber hinaus senken sie das Risiko, gegen interne Regelungen oder die Datenschutz-Grundverordnung zu verstoßen – sowohl bei Programmen aus öffentlichen als auch bei firmeninternen und selbst entwickelten Programmen. Nach abgeschlossener Analyse informiert die Technik, wie der Kunde App-Löcher stopfen kann und sich Apps in Zukunft besser schützen lassen.

KI-gestützte Cyberabwehr in Echtzeit

"Die Sicherheit mobiler Arbeitsplätze erlaubt keine Pause. Per Hand lässt sich die App-Landschaft auf Dienstgeräten nicht mehr rechtzeitig patchen. Wir setzen daher auf KI-gestützte Lösungen wie Appvisory, um unsere Kunden in Echtzeit bei der Cyberabwehr zu unterstützen", sagt Klaus Werner, Geschäftsführer im Bereich Telekom Geschäftskunden.

Nach erfolgreicher App-Installation läuft die Überwachung kontinuierlich weiter. Der Service warnt den Kunden, wenn er ein gefährliches Update herunterladen will oder ordnet Updates an, wenn für eine Sicherheitslücke ein Patch bereitsteht.

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Mehr Infos zu AppvisoryAuf der Telekom-Appvisory-Seite finden Sie alle Informationen zu dem Angebot!

Gefahr für Geld, Kundendaten und Patente

Immer öfter sind mobile Dienstgeräte Ziele von Cyberangriffen. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist das Home-Office. Hinzu kommen Bezahl-Apps auf Firmen-Smartphones. Neun von zehn Deutschen haben 2022 mit der App bezahlt, sagt der Branchenverband BITKOM. Nach BITKOM-Angaben zielte 2022 fast jeder zweite Angriff auf Kundendaten von Unternehmen. Bei jeder dritten Attacke ging es um Cloud-Zugangsdaten. Jedes vierte Unternehmen meldete den Verlust kritischer Business-Informationen wie Marktanalysen sowie Daten von Beschäftigten. Jeder fünfte Hacker jagte Patente.

Mehr Infos zur BITKOM-Erhebung203 Milliarden Euro Schaden pro Jahr durch Angriffe auf deutsche Unternehmen

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Text: / handwerksblatt.de

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