Bevor Ärzte einen Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen krankschreiben können, müssen sie sich persönlich von deren Zustand durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen.

Bevor Ärzte einen Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen krankschreiben können, müssen sie sich persönlich von deren Zustand durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. (Foto: © Andriy Popov/123RF.com)

Telefonische Krankschreibung erneut möglich

Betriebsführung

Bis vorerst 31. Dezember 2020 können Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, wieder telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Die befristete Regelung gilt ab dem 19. Oktober. 

Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 15. Oktober erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 könnten Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssten sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung könne telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden, so der G-BA in einer Pressemitteilung.

Sonderregelungen des G-BASämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind auf der Website des G-BA  zu finden.

Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss

Text: / handwerksblatt.de

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